Donnerstag, 21. März 2019
Notruf: 112

Übung Führungshaus

Am vergangenen Montag fand im Munderkinger Gerätehaus zum dritten Mal eine Führungshausübung statt. Bei einer solchen Übung wird der Ablauf der Einsatzkräfte bei einem Großschadensereignis in der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen geprobt. Das Führungshaus Munderkingen wird ab einem Einsatzaufkommen von 5 Einsätzen in der VG alarmiert, um die Leitstelle in Ulm in einem solchen Fall zu entlasten. In diesem Jahr waren über 110 Feuerwehrkameraden aus Munderkingen, Emerkingen, Untermarchtal, Rottenacker, Rechtenstein, Unterstadion und Grundsheim beteiligt.

40 Einsätze galt es im Laufe des Abends für die Kameraden abzuarbeiten. Neben kleineren Einsätzen wie z.B. vollgelaufenen Kellern, umgestürzten Bäumen oder verschmutzten Fahrbahnen waren auch einige Prioritätseinsätze wie ein Verkehrsunfall in Rechtenstein oder eine Menschenrettung nach einem eingeschlagenen Blitz in der Römerhalle in Emerkingen zu organisieren und abzuarbeiten.

Einer speziellen Herausforderung wurde auch unser BM Dr. Lohner konfrontiert. Führungshausleiter Thomas Ibach hatte erstmals einen Stromausfall als Szenario aufgenommen. Dachten alle Beteiligten anfangs, nur das Feuerwehrhaus sei betroffen, dass über das große Notstromaggregat schnell wieder versorgt war, wurde schnell klar, dass mehr als 100 Haushalte in Munderkingen betroffen waren. „In dem Fall müssten wir die Bevölkerung irgendwie informieren, welche Möglichkeiten hat die Stadt“, wandte sich Ibach an Lohner.

Eine Möglichkeit wäre, dass sich Stadtoberhaupt und Feuerwehr an einem strategisch günstigen Punkt postieren, um die Leute zu informieren. Komfortabler wäre eine Push-Nachricht über die Stadt-App zu verschicken. „Ich werde prüfen, wer das im Notfall wie machen kann“, sicherte Michael Lohner zu.

Mit der Übung zeigte sich Thomas Ibach sehr zufrieden. So konnten z.B. Fahrzeuge aus Emerkingen und Rottenacker kleinere Einsätze im Stadtgebiet Munderkingen abarbeiten, während Fahrzeuge aus Munderkingen zum Verkehrsunfall nach Rechtenstein unterwegs waren. So konnten alle Einsätze schnell und effektiv abgearbeitet werden. Im Anschluss an die Übung trafen sich alle teilnehmenden Feuerwehren im Munderkinger Gerätehaus zu einem Vesper.

Auch zukünftig soll eine solche Übung jährlich stattfinden, um im Falle eines solchen Ereignisses schnell einsatzbereit sein zu können, da schwere Unwetter in den letzten Jahren stetig zugenommen haben.

























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