Die Wasserrettung rückt aus, wenn Menschen oder Tiere in der Donau, in Seen oder Überflutungslagen in Not geraten. Mit dem eigenen Aluminium-Boot, ausgebildeten Rettungsschwimmern und Sportbootführerscheinen ist die Gruppe seit Jahrzehnten für das Wasser zuständig.

- Rettungsschwimmer
- 19
- DLRG-Abzeichen Silber
- Im Einsatz seit
- 2007
- vor 19 Jahren
- Boot
- 1
- Aluminium-Rettungsboot
- Bootführer
- 8
- mit Sportbootführerschein
So arbeitet die Wasserrettung
Die DLRG-Prüfung ist anspruchsvoll — jede Rettungsschwimmerin und jeder Rettungsschwimmer der Feuerwehr Munderkingen hat sie bestanden.
-
01
Kleiderschwimmen
Schwimmen in voller Bekleidung in maximal 12 Minuten — weil im Ernstfall niemand vorher Zeit hat, sich umzuziehen.
-
02
Schleppen & Befreien
Eine bewusstlose Person 50 m weit ans Ufer schleppen — und sich dabei aus Klammergriffen panischer Personen wieder befreien können.
-
03
Tauchen
25 m Streckentauchen ohne Auftauchen, dazu dreimaliges Ringetauchen mit 5 kg auf 4 m Tiefe innerhalb von drei Minuten.
-
04
Bootsführung
Acht Mitglieder besitzen den Sportbootführerschein und führen das Aluminium-Boot auf der Donau — bei Tag, bei Nacht, bei Hochwasser.
Geschichte
Vom ersten Schlauchboot 1988 zur heute gut ausgebildeten Wasserrettungs-Einheit — ein langer Weg in kleinen Schritten.
- 1988
- Nach einem Kanu-Unfall auf der Donau wird das erste Schlauchboot angeschafft — um den Fluss bei zukünftigen Einsätzen absichern zu können.
- 2007
- Die ersten sieben Personen werden zu Rettungsschwimmern der Feuerwehr Munderkingen ausgebildet.
- 2010
- Das Schlauchboot wird durch ein robusteres Aluminium-Boot ersetzt — bis heute im Dienst.
- 2013
- Acht Mitglieder erwerben den Sportbootführerschein. Die Theorie läuft an der Universität Ulm, die Praxis in Erbach.
- 2016
- Acht weitere Personen werden in Biberach und Oberdischingen zu Rettungsschwimmern ausgebildet.